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LuLuRouge
LuLu Rouge bez. die zwei Produzenten Buda und T.O.M verstehen es ziemlich gut elektronische Musik aus der verträumten Dunkelheit ins reale Bewusstsein zu transferieren. Tief verträumte Klanglandschaften prallen auf das Gehör, worauf in unserem Gehirn sogleich wieder Resonanz zu weit entfernten Welten aufgebaut wird. Die beiden Dänen haben eine gewisse Verwandschaft zu Trentemøller, darum verwundert es auch nicht, das T.O.M ihn jeweils bei Liveauftritten unterstützt. Bassmusik vom Feinsten!
Lee (scratch) Perry
"Disco Devil " entstand 1976 als Lee Parry nicht mehr aktiver Produzent von Bob Marley war. The Wailers, die Band von Bob Marley, deren langjähriges Bestehen vor allem auf Bob zurückzuführen ist, wurde mehrfach umbesetzt, fand aber ab1972 zwei wichtige neue Mitglieder Aston Barrett und Carlton Barrett am Bass und Drums, die zuvor bei der Studioband "The Upsetters" von Lee "Scratch" Perry spielten. The Upsetters war die eigentliche Geheimwaffe von Perry, den früh erkannte er, das gute Songs auch mit solider Musik zu tun haben, vor allem wenn man die Arrangements technisch verfremden will.Das Genre "Dub" wurde wohl von Lee erfunden, was Ihm das Anhängsel "Scratch" Perry einbrachte. Sein Spezialgebiet war, mit externem Equipment Sounds und musikalische Passagen teilweise mehrmals mit Effekten anzureichern, im Fachjargon "Overduben" genannt, was zu dieser Zeit sehr exotisch war, zumal sein Stil in der THC-Fraktion sehr beliebt war und immer noch ist! So gilt Perry auch als Vorreiter der Remixe und Zusammenarbeit mit DJs. Disco Devil als 8 Minuten Version verstand sich als Versuch, sich auf den immer hipper werdenden Disco-Dance-Floors durchzusetzen und dementsprechend auch noch etwas Geld neben dem Original von Max Romeo einzuspielen. Heutzutage werden die dazu verwendeten Techniken von vielen Musikproduzenten verwendet, insbesondere im Bereich elektronischer Musik. Üebrigens - Lee "Scratch" Perry lebt diese Tage in der Schweiz und hat Mireille geheiratet, eine dominante Geschäftsfrau, welche in den 80er-Jahren für Schlagzeilen sorgte. Lee Perry extravertierter Kleidungsstil war in den 70er schon auffällig und ist es heute noch mehr!!! Ein gealterter Paradiesvogel, der in seinem Leben wohl viele Farbschattierungen ausserhalb des "normal-wahrnehmbaren" mitbekommen hat, agiert heute noch sehr sehr jugendlich. Lee Perrys Kreativität ist bis zum heutigen Tage ungebrochen. Im Jahr 2003 gewann er mit seinem Album Jamaican E. T. den Grammy in der Kategorie Bestes Reggae-Album.
Biosphere
Geir Jenssen (* 1962) is a musician and photographer from Tromsø, known since 1991 primarily under the name Biosphere. The atmospheric Norwegian landscape forms a source of inspiration for his timeless ambient soundscapes. Biosphere is considered the mastermind of ambient techno and arctic ambient. His track "Novelty Waves" was used for a Levis advertising campaign in 1995. His 1997 album "Substrata" was chosen by www.hyperreal.org as the best ambient album of all time. With numerous releases, he established himself as one of the most important artists and pioneers of ambient music today. His most recent work, N-Plants (2011), deals with the futuristically designed nuclear power plants of Japan's post-war economic miracle. Originally intended as a soundtrack to highlight the fragility of the power plants, the album was put in a new context by the subsequent earthquakes and nuclear disaster at Fukushima. The album received critical acclaim and reconnects with classic Biosphere releases with the warm soundscapes that meet and cold moods.
Wolfman
Music made in Switzerland - Quality first! Their blues is electronic, the pop harmonies dreamy, the beats heavy and the voices shady and seductive: Angelo Repetto and Katerina Stoykova recorded a fascinating album as Wolfman with their debut "Unified", which treads the golden middle path between sequencer and dream pop. A path that won an award in the pop category at last year's M4Music demo tape clinic - and that never ceases to surprise.
Nadine Carina - little House
Die Tessinerin pendelt zwischen der Schweiz und England und begeistert mit ihren Loop-basierten Folk-Songs. Der Sound wirkt hypnotisch, aber nie abgehoben. Dabei liegt ihre Stimme im Spektrum zwischen Emiliana Torrini und Regina Spektor – nachzuhören auf ihrem Debüt «Magic Box». Man hört es: im Tessin ist es definitiv am wärmsten in der Schweiz!